Rita Süssmuth Biografie

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Rita Süssmuth Biografie – ist eine deutsche Politikerin, die am 17. Februar 1937 in Wuppertal geboren wurde. Sie war von 1988 bis 1998 Präsidentin des Deutschen Bundestages und von 1985 bis 1988 Ministerin für Jugend, Familie und Gesundheit. Ihre Amtszeit war die drittlängste in der Geschichte des Deutschen Bundestages. Lediglich Eugen Gerstenmaier und Norbert Lammert bekleideten das Amt länger. Die Europäische Bewegung Deutschland sowie Beirat und Kuratorium der Bertelsmann Stiftung sind nur einige der vielen gemeinnützigen Organisationen, in denen sich Süssmuth darüber hinaus engagierte zu ihrer politischen Arbeit. Ihre Beiträge für die Gemeinschaft wurden bei zahlreichen Gelegenheiten gewürdigt.

Süssmuths Vater war Lehrer, ihre Mutter Krankenschwester. In Wadersloh ist sie aufgewachsen. Am 20. Juli 1961 legte sie ihr erstes Staatsexamen für das Lehramt nach einem vierjährigen Studium ab, das 1956 mit Romanistik und Geschichte am Emsland-Gymnasium in Rheine begann und in Münster, Tübingen und Paris fortgesetzt wurde , Soziologen und Psychologen machten danach alle weiterführende Abschlüsse.

1964 promovierte sie zum Dr. phil. an der Universität Münster mit einer Arbeit zur Anthropologie des Kindes in der aktuellen französischen Literatur. Bei Robert Spaemann und an der Pädagogischen Hochschule Ruhr arbeitete sie von 1963 bis 1966 als wissenschaftliche Mitarbeiterin, bevor sie 1966 Privatdozentin wurde. Von 1969 bis 1982 lehrte sie Internationale Vergleichende Pädagogik an der Ruhr-Universität Bochum.

An der Pädagogischen Hochschule Ruhr wurde sie 1971 zur ordentlichen Professorin für Erziehungswissenschaft ernannt. 1973 bot ihr die Universität Dortmund eine Stelle an, die sie annahm. Seit 1971 gehört sie dem wissenschaftlichen Beirat des Bundesfamilienministeriums an. Von 1982 bis 1985 war sie zeitweise Direktorin des Instituts für Frauen und Gesellschaft Hannover. An der Universität Göttingen fanden in ihrer Zeit Blockaktivitäten statt als aktiver Politiker.

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Am 12. September 2000 wählte der damalige Innenminister Otto Schily Süssmuth zum Vorsitzenden einer unabhängigen Einwanderungskommission. Hans-Jochen Vogel fungierte als stellvertretender Vorsitzender des Gremiums. Ein wichtiger Teil der Arbeit der Kommission bestand darin, einen umfassenden Plan für ein neues Einwanderungsgesetz vorzulegen. Zuwanderung gestalten – Integration fördern war ein Bericht, der im Juli 2001 als Ergebnis dieser Recherche veröffentlicht wurde. Das Heft war bei seiner Veröffentlichung 323 Seiten lang.

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Ein Jahr später, 2003, wurde sie in eine neu gebildete Beratungskommission berufen, um bei der Rückgabe von Kulturgütern zu helfen, die infolge der NS-Judenverfolgung entzogen worden waren. Konflikte um die Rückgabe geraubter Kunst werden vom Gremium behandelt. Die staatlich anerkannte OTA Privathochschule in Berlin, heute SRH Hochschule Berlin, wurde am 6. September 2005 in Rita-Süssmuth-Hochschule umbenannt. Peter Eichhorn wurde im Januar 2010 in die Rolle befördert. Rita Süssmuth wurde 2007 für ihren unermüdlichen Einsatz im Kampf gegen Aids mit dem Reminders Day Award ausgezeichnet.

Aus ihrer Ehe mit dem Universitätsprofessor Hans Süssmuth, die von 1964 bis zu seinem Tod im Jahr 2020 bestand, hatte sie eine Tochter, Rita Süssmuth. Sie hat fünf Enkelkinder. Seit 1981 ist sie Mitglied der CDU. Sie war damals Vorsitzende des Bundesausschusses für Familienpolitik der Partei. Von 1986 bis 2001 war sie Bundesvorsitzende der Frauen-Union. Von 1987 bis 1998 gehörte sie dem CDU-Präsidium an. Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und Redenschreiber für sie, wurde im Januar 2021 gewählt.

Sie gehörte dem Deutschen Bundestag von 1987 bis 2002 an. Bei den Bundestagswahlen 1987, 1990 und 1994 gewann sie das Direktmandat Göttingens, 1998 wurde sie über die Landeskarte der CDU Niedersachsen in den Bundestag gewählt.Lothar Späth und Heiner Geissler gehörten zu der Gruppe, die erwog, auf dem CDU-Parteitag in Bremen im September 1989 gegen Helmut Kohl anzutreten. Deutschland und die Sowjetunion einigten sich im Dezember 1989 in einer gemeinsamen Erklärung auf die Anerkennung der Westgrenze Polens. Im Juli 1990 schlug sie in der Debatte um § 218 eine „dritte Option“ zwischen einer Befristungslösung und einer Indikationslösung vor. Ein Vorschlag zur Änderung der Abtreibungsregelung in Deutschland wurde 1992 von der CDU-Bundestagsfraktion und Bundeskanzler Helmut Kohl heftig kritisiert. Eine Diät-Null-Runde wurde von den Bonner Abgeordneten im September 1992 wegen ihrer gescheiterten Strategie bei der Union nicht angenommen.

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Sie schockierte die CDU im Juli 1993, als sie im Zusammenhang mit der möglichen Schließung des Thüringer Kalibergwerks Bischofferode die Freigabe des Kalifusionsvertrags forderte. Süssmuth warf dem CDU-Bundespräsidentenkandidaten Steffen Heitmann im Oktober 1993 vor, das NS-Erbe herunterzuspielen. Auf einer geheimen Sitzung des Parteivorstands stimmte sie jedoch für Heitmann.

Ohne eine Vergangenheitsbewältigung der neuen Bundesländer wäre eine Aussöhnung nicht möglich, anach Süssmuth. Krankengeld und Kündigungsschutz sowie die Anhebung des Rentenalters für Frauen auf 65 Jahre wurden von ihr im Mai 1995 heftig angegriffen. Auf dem CDU-Bundesparteitag 1996 im Oktober 1996 setzte sie sich für eine Frauenquote der CDU ein 1998 setzte sie sich erstmals für den Bau eines Holocaust-Mahnmals in Berlin ein.

Rita Süssmuth wurde am 25. November 1988 zur Präsidentin des Deutschen Bundestages gewählt. Nach der desaströsen Rede von Philipp Jenninger in der Glasscherbennacht wurde sie zu seiner Nachfolgerin gewählt. Eine der beliebtesten und umstrittensten Familienministerinnen der Partei „wegzuloben“, so etliche Kommentatoren. Süssmuth schlug 1992 vor, die Erhöhung der Diätpauschale auszusetzen, was aber vom Bundestag abgelehnt wurde. Ihr Vorschlag, den Bundestag von 660 auf 500 Mitglieder zu reduzieren, wurde im März 1993 von allen Fraktionen unterstützt.

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